Der Unterschied zwischen kabelgebundenen, kabellosen und Bluetooth-Headsets
Technologie entwickelt sich ständig weiter – und somit auch der Fortschritt in dem für uns so wichtigen Bereich: Gaming-Ausrüstung. Doch nur weil eine Technologie neu ist, ist sie nicht automatisch die richtige für dich. Neuere Technologien sind älteren nicht immer in jeder Hinsicht überlegen. Sehen wir uns zum Beispiel die Entwicklung bei den Tastaturen an. Wir haben jetzt Touchscreen-Tastaturen, aber nur wenige Menschen, wenn überhaupt, würden bei ihrer täglichen Arbeit das Gefühl von mechanischen oder Membrantasten durch das Tippen auf kaltem Glas ersetzen wollen.
Und dann sind da natürlich Headsets, bei denen neue Technologien auf den Markt drängen und bei denen etwas ältere Technologien langsam ausgereift sind. Welchen Typ solltest du also zu deinem Arsenal hinzufügen? Wir werden uns in diesem Artikel auf die Wahl zwischen kabelgebundenen, kabellosen und Bluetooth-Headsets konzentrieren. Wir gehen auf die Unterschiede ein und können dir vielleicht aufzeigen, welche Lösung für dich am besten geeignet ist.
Kabelgebundene Headsets
Kabelgebundene Headsets haben sich bewährt. Ein altes Sprichwort aus der Technik besagt, dass etwas nicht etwa dann fertig ist, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern erst dann, wenn es nichts mehr zu entfernen gibt. Manchmal steht eine einfache Lösung für mehr Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit. Es ist toll, dass man den 3,5-mm-Klinkenstecker oder den USB-Anschluss des Geräts, an dem man gerade spielt, direkt anschließen kann und sofort eine hervorragende Audioqualität hat.
Ein kabelgebundenes Headset wie das HyperX Cloud III (kompatibel mit PC, Mac, PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und Switch) ist die ideale Wahl für alle, die ihr Headset direkt anschließen und loslegen wollen. Der flexible Vollmetallrahmen ist robust genug, um auch Reisen, Verdrehungen und Unfälle zu überstehen, und dank des gepolsterten Memory-Schaumstoffs am Kopfbügel und in den Ohrmuscheln hast du es beim Gamen stets komfortabel, egal wo du dich befindest.
Auch der Frequenzbereich von kabelgebundenen Headsets ist im Vergleich zu kabellosen Headsets besser. Damit die drahtlose Datenübertragung möglichst schnell erfolgt, um so die Audioverzögerung zu verringern, wird der Ton manchmal komprimiert, wobei unter Umständen Frequenzen am extrem hohen und niedrigen Ende der Skala abgeschnitten werden können. Kabelgebundene Headsets können in der Regel einen größeren Bereich an Bässen und Höhen ausgeben.
Das Cloud Alpha S kann Frequenzen von 13 Hz bis 27 kHz ausgeben, und das Cloud Flight erreicht kabelgebunden 15 Hz bis 23 kHz, über 2,4 GHz sinkt dieser Bereich jedoch auf 20 Hz bis 20 kHz. Für die meisten Menschen klingen alle diese Frequenzbereiche weiterhin großartig, aber wenn du zu den Audiophilen gehörst, die eine herabfallene Stecknadel hören können und genau wissen, aus welchem Metall sie besteht, dann möchtest du deine hoch entwickelten Sinne wahrscheinlich mit einem kabelgebundenen Headset verwöhnen.
Der größte Nachteil eines kabelgebundenen Headsets ... ist halt sein Kabel. Du bist an das Gerät gebunden, das du gerade benutzt. Die Verbindung mit kabellosen Controllern oder einem mobilen Gaming-Gerät macht die Sache etwas weniger klaustrophobisch und weniger katastrophenanfällig. Für manche Menschen ist der Vorteil, nie wieder über das Headset-Kabel stolpern zu müsssen, mehr wert als die Nachteile, die kabellose Optionen mit sich bringen.
Kabellose Headsets
Die meisten beliebten kabellosen Gaming-Headsets, die derzeit auf dem Markt sind, übertragen Audioinformationen über RF (Radiofrequenz) im 2,4-GHz-Frequenzband. Dieses Frequenzband eignet sich mit seiner recht schnellen Datenübertragungsrate und seiner soliden Übertragungsreichweite hervorragend zum Gamen. Darüber hinaus bietet das 2,4-GHz-Frequenzband eine robuste Verbindung, da es niedrig genug ist, um feste Objekte zu durchdringen.
Der Hauptvorteil, den das HyperX Cloud III Wireless und andere kabellose 2,4-GHz-Headsets zu bieten haben, ist die Bewegungsfreiheit. Dank der Befreiung von der physischen Verbindung kannst du nach unten gehen, um etwas zu trinken und einige Kniebeugen zu machen, während du in der Lobby von Overwatch 2 über Strats und Picks diskutierst. Vielleicht musst du deine Katze füttern, aber du willst auch sichergehen, dass du nicht so sehr von deiner süßen Katze abgelenkt wirst, dass du am Ende in Apex oder Fortnite schlecht dastehst.
Zwar gibt es eine leichte Verzögerung bei der Übertragungszeit, da die Funkwellen auf ihrem Weg durch die Luft den Anschluss an die elektrischen Impulse verlieren, die über das Kabel übertragen werden, aber die Latenzzeit bei den meisten 2,4-GHz-Headsets kommt einer kabelgebundenen Übertragungsgeschwindigkeit verdammt nahe und verringert den Frequenzgang nur geringfügig. Und wenn man auf dem PC spielt? Eine lebenslange Aktivierung für DTS-Headphone: Das in der drahtlosen und Cloud III Wireless Edition enthaltene X Spatial Audio wird bereits deine Immersion verstärken. Eine lebenslange Freischaltung für DTS Headphone wird dein Erlebnis noch verstärken: X Spatial Audio, wenn du dich für das Cloud III Wireless entscheidest.
Diese drahtlose Technologie ist zwar robust und zuverlässig, erfordert aber auch einen Transceiver. Das Cloud III verwendet z. B. einen USB-Transceiver, weshalb er nur mit Geräten kompatibel ist, die einen USB-Dongle für drahtloses Audio unterstützen. Wenn du ein PC-, PS5- oderXbox Series X|S-Gamer bist, dann liegst du goldrichtig. Wenn du dein Cloud III an einem anderen Gerät, wie z. B. einer Nintendo Switch oder Xbox One, verwenden willst, musst du das mitgelieferte 3,5-mm-Audiokabel an eine normale Kopfhörerbuchse anschließen.
Der letzte Nachteil eines kabellosen Headsets liegt auf der Hand ... die Akkus. Es muss eine Möglichkeit geben, das Headset mit Strom zu versorgen, und wenn das nicht über ein Kabel geht, dann muss es eben integriert sein. Zum Glück bietet das Cloud III Wireless eine Akkulaufzeit von bis zu 120 Stunden*. Das sind gigantische zwei Wochen mit täglich achtstündigen ununterbrochenen Gaming-Sessions! Wenn du dich einfach daran erinnerst, dein Gerät am Ende einer jeden Session aufzuladen, wird dir die Ladung nicht so schnell ausgehen.
Wenn du also ein Gamer bist, der Wert auf seine Freiheit legt, Kabelgewirr hasst oder während des Gamens gern ein wenig umherwandert, ist ein kabelloses Headset vielleicht das Richtige für dich.
Bluetooth-Headsets
Als letzte Kategorie wollen wir uns heute Bluetooth-Headsets ansehen, eine Variante der kabellosen Headsets, die ihre eigenen Vor- und Nachteile hat. Es gibt immer noch keine Kabel, du hast immer noch Freiheit, aber die Reichweite von Bluetooth ist nicht ganz so groß wie die von kabellosen Headsets mit 2,4 GHz. Wenn du auf dem Weg zur Arbeit nur dein Handy in der Tasche hast oder dich nicht zu weit von deiner Audioquelle entfernen möchtest, ist das perfekt. Der Hauptvorteil von Bluetooth ist, dass alle Bluetooth-Geräte ohne Dongle zusammen funktionieren. Nach dem Koppeln kannst du mit allem, was Bluetooth-kompatibel ist, loslegen und musst dir keine Sorgen mehr machen, dass du einen Dongle verlierst oder an ein Kabel gebunden bist.
Und nun zu den Nachteilen. Dank der Fortschritte bei den Audiocodecs und APIs hat sich die Latenzzeit bei der drahtlosen Übertragung verringert. Dennoch liegt Bluetooth immer noch einen Schritt hinter der 2,4-GHz-Technologie zurück. Diese kleine zusätzliche Latenzzeit kann das Gamen über Bluetooth zu einem verwirrenden Erlebnis machen. Das vielseitige HyperX Cloud MIX sorgt für Abhilfe, und zwar mit einem Kabel, das du anschließen kannst, wenn du mit Hi-Res-Audio-Klarheit gamen willst. Wenn du Musik hören oder in die Stadt gehen willst, kannst du das Kabel und das Mikrofon abnehmen und eine drahtlose Bluetooth-Verbindung nutzen. Für Gaming ist es kabelgebunden und für dein geschäftiges Leben mit Bluetooth ausgestattet. Mit einem Gewicht von gerade einmal 260 g ist das Cloud MIX das perfekte Game-and-Go-Headset.
Der andere große Nachteil eines Bluetooth-Headsets ist zugleich einer seiner Vorteile. Bluetooth-Geräte lassen sich leicht drahtlos miteinander verbinden, allerdings lassen sie sich ohne zusätzlichen Aufwand NUR untereinander verbinden. Zwar lässt sich jede moderne Android- oder iPhone-Variante verbinden, ebenso wie dein modernes Tablet oder Laptop, Nintendo Switch, dein Smart Speaker oder dein Home Assistant, aber bei einigen Konsolen wirst du ohne zusätzliche Geräte Probleme haben.
Damit ist unser Vergleich der verschiedenen Anwendungsfälle von kabelgebundenen vs. kabellosen 2,4-GHz-Headsets vs. kabellosen Bluetooth-Headsets auch schon zu Ende. Hoffentlich sind damit einige der wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet und du fühlst dich bei der Wahl des für dich am besten geeigneten Headsets sicherer.
* Getestet mit 50 % Kopfhörerlautstärke Die Akkulaufzeit ist abhängig von Lautstärke und Nutzung.